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Hans Blücher – Gelebte Musik

13. März um 18:00 21:00

Foto: Leopold Achilles

Hans Blücher bringt auf die Bühne, was die Musikwelt seit Frank Zappa schmerzlich vermisst hat. Seine Auftritte sind mehr als das routinierte Abarbeiten einer Setlist, die aus einem Repertoire gleichförmigen Einheitsbreis besteht. Wenn Hans in die Saiten greift, nimmt er seine Zuhörer mit auf einen musikalischen Trip durch Genres, Themen und Emotionen. Bereits nach wenigen Takten springt der Funke über. Das Publikum wird Teil des Geschehens, ist involviert, integriert. Ein Blücher-Konzert wird dann nicht mehr konsumiert, es wird gelebt.

Dortmund, irgendwo in der Nordstadt. Hier reiht sich die verkommene Bauruine an den lebendigen Kulturbetrieb, spielt sich das Elendsdrama neben der Aufsteigergeschichte ab, riecht es nach Urin und exotischem Essen. Es ist ein vielfältiger Ort voll mit polarisierenden Gegensätzen – genau wie die Musik von Hans Blücher.
Denn wenn der Singer/Songwriter mit seinen Wurzeln irgendwo zwischen Borsigplatz und Brunnenstraße loslegt geht es mindestens so bunt zu, wie im Dortmunder Norden. Da folgt die einfühlsame Liebesgeschichte auf die Ode an den taumelnden Meisterjubel, sprüht der Funk im Song über eine bekloppte Stellenanzeige neben Soulklängen in der Abschiedsballade auf Dortmunds letzten Underground Club.

Was dabei durch Säle und über Wiesen hallt, reicht von der sanften Musik der Singer/Songwriter über trashigen Indie-Pop bis hin zum Sprechgesang in Biz Markie-Prägung; trägt manchmal einen Hauch von melancholischem Soul in sich, wird im nächsten Stück jazzig um dann wieder umzuschlagen in verrauchten Funk. Aber: immer auf Deutsch. Denn jeder Hans Blücher-Songs verdient es, verstanden zu werden – egal, ob er von der versteckten Schönheit verrohter Stadtteile, Leben und Tod oder dem ersten Bier zum Sonnenuntergang erzählt.

Foto: Leopold Achilles

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des KUKloch ist frei. Am Ende des Konzerts bitten wir um eine Spende für die Musikerinnen und Musiker. Manchmal sind Gäste unsicher, was sie denn geben sollen. Hier ein kleiner Hinweis: Vor 15 Jahren kostete der Eintritt zum KUKloch 7€.
Ab 18 Uhr kann man sich bereits zum Essen und Trinken treffen, Kontakte pflegen und die Weltlage diskutieren. Das Catering wird in der Regel selbstgemachte Snacks, guten Wein und Kaltgetränke umfassen. Manchmal werden wird auch besondere Speisen anbieten, die wir durch beigeisterte Köchinnen und Köche aus dem Bekanntenkreis zubereiten lassen.